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Donnerstag, 29. Juli 2010

Die Saalewiesen in Bad Neustadt/ Landkreis Rhön-Grabfeld im Norden Bayerns


Das Naturschutzgebiet "Saalewiesen" zwischen Bad Neustadt und Salz

Dieses unter Naturschutz stehende Gebiet erstreckt sich auf einer Länge von ca 2 Kilometern entlang der fränkischen Saale zwischen dem Kurort Bad Neustadt und Salz:


Schutz:
Das weite offene Saaletal prägt das Landschaftsbild um Bad Neustadt und dient als wichtiges Naturerholungsgebiet. Die naturnah fließende Fränkische Saale mit ihrer breiten, unverbauten Talaue und die hier vorkommenden seltenen Tier- und Pflanzengemeinschaften sollen geschützt und erhalten werden. Deshalb wurden im Jahr 1999 die Saalewiesen zwischen Bad Neustadt und Salz als Naturschutzgebiet mit einer Grösse von insgesamt 155 ha(Hektar) ausgewiesen. Sie sind heute ein wichtiger Bestandteil im europäischen Schutzgebietsnetz "Natura 2000".

Bedeutung:
Im Frühjahr nach der Schneeschmelze verwandeln sich die Saalewiesen in eine riesige Seenlandschaft. Das breite Tal dient als Rückhalteraum der Frühjahrshochwässer.
In den überfluteten Wiesen rasten Enten und zahlreiche weitere Zugvögel. Während des Sommers nutzen seltene Wiesenbrüter wie der Wachtelkönig, die feuchteren Wiesenbereiche zur Brut und Jungenaufzucht.

Besonderheit:
An mehreren Stellen tritt aus einer Tife von über 600 m salzhaltiges Wasser aus den Schichten des Zechsteins an die Oberfläche. Hier konnten sich natürliche Salzwiesen, vergleichbar mit der Nordseeküste, entwickeln. Seltene Pflanzen wie Salz-Dreizack und Salz-Binse wachsen an diesen Standorten.

Natütliche Salzwiesen sind im Binnenland extrem selten. In Süddeutschland findet man die einzig erhaltenen Standorte nur noch im Saaletal.



Einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der wertvollen Lebensräume kann jeder selbst leisten, indem er nur befestigte Wege benutzt.
Es bleibt zu hoffen, das dieser Lebensraum der typischen Tier- und Pflanzenwelt erhalten bleibt.

Ich denke dieser Bericht zeigt auch, das Naturliebhaber und Wanderer in Bad Neustadt ebenfalls sehr willkommen sind, um die schöne Natur im Landkreis Rhön-Grabfeld zu erkunden.

Demnächst werde ich Ihnen, meinen geneigten Lesern, gerne die schöne Rhön näher bringen ... denn die Rhön ist immer eine Reise wert! (lesen Sie bitte auch die anderen Berichte über die Rhön in diesem Blog)
Dieses ist auch als Einladung zu betrachten, meinen Blog weiterhin zu verfolgen!


Herzlichst

Ihr Verfasser: Marcus Popp

Hinweis:
Noch mehr Informationen und aktuelle Pressemitteilungen über den Landkreis Rhön-Grabfeld in Unterfranken_Bayern finden sie immer bei Just-Info.de Pressemitteilungen und Branchenverzeichniss für Deutschland, Österreich und die Schweiz

Samstag, 9. Januar 2010

Die "Salzburg" über Bad Neustadt an der Saale



Salzburg zu Bad Neustadt

Hier möchte ich heute eine der grössten Burganlagen Deutschlands vorstellen:



Die Salzburg zu Bad Neustadt
(auch im Winter einen Ausflug wert: Fotos aktuell vom 09.01.10)

Über Bad Neustadt auf einem Höhenzug thront eine der mächtigsten Burganlagen Deutschlands,
am Rande der schönen Rhön.
Bequem vom Stadtteil Herschfeld aus zu erreichen und durch einen Steilhang gegen das Saaleufer hin geschützt, ist der Bergsporn selbst durch einen tiefen Burggraben abgegrenzt.
Dieses Areal war auch bereits in vorgeschichtlicher Zeit als Befestigung genutzt.

Der mächtige Torturm hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Man stellt sich die Frage, wie diese Burganlage die Jahrhunderte ohne Zerstörung durch Kriege und Plünderungen, überstehen konnte.
Viele Teile dieser Burg sind ohne nennenswerte Beschädigungen nahezu unversehrt geblieben.

Teilweise ist die Anlage sogar heute noch bewohnt (im südwestlichen Teil).
Auch ein gut geführtes Restaurant (ganzjährig geöffnet) lädt die Besucher zum Verweilen ein.
Von hier hat man auch einen atemberaubenden Blick Richtung der Rhönberge, wobei auch zu erwähnen ist, das dieses Lokal im Sommer einen Biergarten im malerischen Innenhof unter Kastanienbäumen betreibt.

Zu dem (wenn auch kleinem) bewohnten Teil ist noch anzumerken: Diese Flächen sind allerdings Privatbesitz und dürfen nur mit Erlaubnis des Besitzers betreten werden, jedoch lohnt hier eine Nachfrage allemal.
Dennoch gibt es für den Besucher eine Fülle an Details zu bestaunen und man kann ohne Weiteres längere Zeit in der Burg verweilen.
Besonders empfehlenswert ist auch ein Rundgang auf gut geführten Wegen rund um die Burg, um auch die vielfältigen, ebenfalls sehr gut erhaltenen, Schießscharten und Erker zu Gesicht zu bekommen.
Natürlich wird dem einen oder anderen (Kennern besonders) auch die An- und Umbauten aus neuerer Zeit auffallen. Dies komplettiert den Gesamteindruck jedoch positiv.
Die Umfassungsmauer, die mit 450 m Länge zugleich der älteste Teil der Burg ist, wird teilweise von Zinnen gekrönt. Für deutsche Burgen in dieser Zeit ein unübliches Merkmal.
Der Abstand von Halsgraben und der eigentlichen Mauer beträgt ca. 8 Meter und man kann behaupten, das dies ein durchaus taktischer Schwachpunkt war. So hatte ein Angreifer noch genügend Raum, um schweres Geschütz aufzufahren bzw. sich zu positionieren.
Warum diese Bebauung so gewählt wurde wird wohl ein Geheimniss bleiben.
Der Torturm besticht durch sauber gearbeitet Quadersteine und lässt eine Datierung des Baus auf ca. Mitte des 12. Jahrhunderts zu. Es handelt sich um eine staufische Anlage, welche ihren romantischen Charakterzug bis heute bewahrt hat.
Der Torbogen ist sehr reich verziert, ursprünglich hatte der Turm einen Fachwerkaufsatz.
Tritt man durch diesen Bogen bekommt man das weitläufige Areal zu Gesicht und es wird deutlich, das diese Burg wohl von mehreren Ritterfamilien bewohnt wurde, deshalb ist sie eine sogenannte "Ganerbenburg". Sechs solcher Adelssitze innerhalb der Zeitepochen wurden hier nachgewiesen.
Dies bedeutet auch, dass die Burg eigentlich noch aus sechs weiteren Burgen bestand. Dies ist auch der Grund für ihre Grösse. Als "Ganerben" bezeichnet man ebenfalls die Burgmänner, welche sich damals verpflichteten, die Anlage gemeinsam zu bewohnen und zu unterhalten.
In der damaligen Zeit sicher ein Vorteil, wenn auch mit sehr viel Arbeit verbunden, ohne Zweifel.
Die zu einem "Ganerben" gehörende Burg innerhalb der Anlage nannte man auch "Ansitz". Jeder Ansitz war wiederum in eine herkömmliche Burg gegliedert. Auch diese hatten selbstverständlich einen Bergfried sowie alle sonstigen Eigenschaften. Es war damals mit allem zu rechnen, so war es keine Seltenheit, dass "Ganerben" selbst untereinander Streit hatten und in Fehde lagen.
Die Burg wurde gezielt als Herrschafts- und Verwaltungssitz gebaut, 1187 erstmalig erwähnt.
Damals noch ein Henricus als Alleinherrscher, aber ab 1222 mehrere Ministerialien als Dienstmannschaft treten geschichtlich in Erscheinung.
(bei Gelegenheit werde ich an diesen Bericht weiter anknüpfen)
Diese Burganlage ist sicherlich ein Wahrzeichen der Stadt Bad Neustadt an der Saale und immer eine Reise wert....
Demnächst werde ich dem geneigten Leser noch einige, sehr imposante Bauwerke der Rhön näher bringen ... dieses ist auch als Einladung zu betrachten, meinen Blog weiterhin zu verfolgen!
Ihr











Samstag, 12. Dezember 2009

Die Chancen auf weisse Weihnachten steigen durch eine massive Umstellung der Wetterlage!

Ein kleiner Rückblick mit Fotos vom letzten Winter hier in der Region und die Wetteraussichten für die kommende Saison bzw. die nächsten Wochen.









Achtung, eisiges Klirr-Tief im Anmarsch! Wenige Tage vor dem kalendarischen Winteranfang am 21. Dezember soll es in Deutschland richtig frostig werden.

Nach dem frühlingshaften November und den milden Tagen noch im Dezember wird's ja auch Zeit – denn damit steigt auch die Chance auf Schnee zu Weihnachten!
Ab dem Wochenende wird es richtig Winter. Die Wetterlage stellt sich komplett um und aus dem Osten strömt arktische Polarluft nach Deutschland. Dieser Russen-Express wird uns ordentlich frösteln lassen.











Nachts können die Temperaturen deutlich unter Null fallen. Tagsüber werde es auch im Flachland in vielen Regionen Dauerfrost geben, beispielsweise in Berlin und im Süden des Landes.
Ab kommender Woche soll nun auch hier in der Rhön wieder Wintersport möglich sein!

AUCH DIE CHANCE AUF WEISSE WEIHNACHTEN STEIGT ENDLICH!


Die kalte Wetterlage soll erst mal erhalten bleiben. Das ist sicher. Und oft bleibt so eine Kaltluft auch viel länger da als gedacht. Aber leider war es oft so, dass uns Tauwetter zu Weihnachten alles kaputt gemacht hat.
Eine Wetterregel besagt: „Beginnt der Dezember frostig, setzt spätestens vor dem Fest Tauwetter ein. Beginnt der letzte Monat des Jahres jedoch wie dieses Mal mild, wird es meist kalt.“
Nach den Wetteraufzeichnungen lag ganz Deutschland 1986 das letzte Mal zu Weihnachten unter einer geschlossenen Schneedecke. Ungewöhnlich schneereiche Dezembermonate gab es zwischen 1960 und 1970. Meist müssen die Deutschen jedoch eher Weihnachten feiern, mit Landschaften so grün wie der Tannenbaum.

Für eine genaue Vorhersage sollte man noch wenigstens bis Mitte nächster Woche warten.
Es bleibt zu hoffen, das wenigstens in höher gelegenen Regionen, wie hier in der Rhön, der Winter bzw. der Schnee auch bleibt. Die Chancen jedenfalls stehen gut!
In den nächsten Tagen werden die Schneehöhen hier aktuell im Blog bekannt gegeben.
Bis dahin....


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Montag, 23. November 2009

Kein Schnee in Sicht!

Es ist schon schade, aber dieses Jahr wird sich wohl der Start der Wintersportsaison noch weiter hinauszögern!

Hier in der Rhön ist alles vorbereitet und wartet gespannt auf die erste Kälte!

Die Region ist für den grossen Ansturm der Wintersportbegeisterten bestens gerüstet.
Da viele hier auch finanziell auf den Tourismus gerade zu dieser Jahreszeit angewiesen sind, wurde einiges investiert, um konkurrenzfähig zu bleiben.

So hat man im Sommer bereits alle Vorbereitungen angefangen, um spätestens jetzt den Gästen einen reibungslosen Betrieb zu bieten.

Das einzigste was fehlt ist die richtige Witterung!
Bleibt nur zu hoffen, das sich die mittel- und langfristigen Wettervorhersagen nicht bewahrheiten und die momentane beständige Warmluftzufuhr einem ersten Wintereinbruch Platz macht!

Wenn es soweit ist, werde ich hier über die jeweilige Lage ausführlich und aktuell informieren!

Bis die Tage......